Es sind die Menschen, die mich interessieren. Und ein gelungenes Porträt ist für mich eines, bei dem ich eine Ahnung bekomme von den Qualitäten des Menschen, den ich auf dem Foto betrachte.

Es geht mir um Gesichter, die etwas erzählen und vermitteln können: von Humor, Kompetenz, Intelligenz, Temperament, Lebensfreude oder Ernst, je nach Charakter.

Ich betrachte es als meine größte Stärke, genau diese Eigenschaften auf ein Foto zu bringen—und nicht die glatte, unpersönliche und geschönte Oberfläche eines Gesichts.

Da Menschen nicht in einem luftleeren Raum leben, ziehe ich »On Location« dem Studio vor:
Das Arbeits- oder Lebensumfeld ins Foto einfließen zu lassen, dient der Stimmung des Bildes und präzisiert dessen Aussage. Gerne erfinde ich auch, alleine oder gemeinsam mit dem Kunden einen Hintergrund, welcher der Aussage des Bildes dienlich ist.

So habe ich z.B. Peter Lindbergh auf einem wild begrünten Dach fotografiert, anstatt ihn ins Studio zu bitten: Er selbst fotografiert bevorzugt in der Natur, speziell vor der Weite des Meeres, also wollte ich ihn nicht in 4 Wände einsperren. Den Regisseur Stefan Ruzowitzky wiederum habe ich mit seinem Oscar vor einem in der Unschärfe liegenden Swimmingpool fotografiert, um damit mit einem Augenzwinkern das Amerikanische und Luxuriöse, das ich mit dieser Auszeichnung assoziiere, zu zeigen. Hin und wieder fotografiere ich auch in meinem Studio: es schaut mehr aus wie ein sehr großes, gemütliches Wohnzimmer und lädt ein zum Wohlfühlen.

Ich fotografiere auf Kleinbild digital und nach wie vor mit Filmen und auf Mittelformat.

Kunstlicht ziehe ich dem Blitzlicht vor und benütze dieses nur in sehr großen auszuleuchtenden Räumen oder wenn ich eine größere Gruppe von vorne bis hinten scharf fotografieren möchte.

Ich freue mich auf eine Kontaktaufnahme.

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